Sonderpädagogik Kommission

Die ständige Kommission für Sonderpädagogik besteht aus 13 Direktorinnen und Direktoren der Institutionen im Bereich der Sonderpädagogik. Sie bildet einen Raum für Austausch, Koordination und Reflexion über Fragen der Sonderpädagogik in einem institutionellen und demografischen Kontext, der zunehmend anspruchsvoller wird.

Im Jahr 2025 trat die Kommission achtmal zusammen, davon fünfmal in Anwesenheit des SoA. Die Mitglieder der Kommission nahmen auch an einer bemerkenswerte ausserordentliche Sitzung teil, die am 12. November 2025 in den neuen Räumlichkeiten der Préformation in Villars-Vert stattfand, auf Wunsch der Staatsrätin Frau Bonvin-Sansonnens, BKAD, die die Präsidenten und Präsidentinnen von Stiftungen und Verbänden der Institutionen treffen wollte. Dieses Treffen war eine Fortsetzung der 2024 begonnenen Gespräche über den Mangel an Plätzen in sonderpädagogischen Institutionen und die zunehmende Belastung des Systems.

Im Laufe des Jahres haben mehrere Entwicklungen die Arbeit der Leitungen erleichtert und die Zusammenarbeit mit dem SoA verstärkt. Die Kommission möchte insbesondere die Initiativen des Amtsvorstehers des SoA würdigen.

Zu den erwähnenswerten Fortschritten gehört die regelmässige Übermittlung von Tabellen zu VM-Anträgen, die eine bessere Übersicht über Trends bieten und die Vorausschau erleichtern. Die Bereitstellung einer Übersichtstabelle mit den Orientierungsentscheidungen pro Institution durch den Inspektor war ebenfalls eine nützliche Ergänzung. Die Wiederaufnahme der Treffen zwischen den Direktionen bei der Aktenanalyse ermöglichte einen Austausch unterschiedlicher Sichtweisen. Schliesslich konnten durch die Genehmigung zusätzlicher Vollzeitäquivalente, insbesondere in den Bereichen Therapie, Bildung und Administration, die Bedürfnisse der betreuten Kinder besser berücksichtigt werden.

Im Jahr 2025 konnte somit der gemeinsame Wille zur Zusammenarbeit konkretisiert werden.

Trotz dieser Fortschritte bleibt die Situation in den Institutionen äusserst angespannt. Angesichts des kontinuierlichen Anstiegs der Zahl der aufzunehmenden Kinder waren mehrere Institutionen bereits gezwungen, für das Schuljahr 2024-2025 zusätzliche Klassen zu eröffnen. Diese Eröffnungen wurden für 2025-2026 beibehalten. Einige Institutionen mussten jedoch bereits zum Schuljahresbeginn 2025 erneut neue Klassen einrichten, um den Zustrom zu bewältigen.

Die getroffenen Massnahmen haben die Vorausschau und die Zusammenarbeit verbessert, reichen jedoch nicht aus, um die Problematik zu eliminieren. Die Institutionen erreichen heute sowohl in personeller als auch in materieller Hinsicht die Sättigung. In diesem Zusammenhang erwartet die CPES mit Interesse und Spannung die Schlussfolgerungen des dem SoA übertragenen Auftrags zur Bedarfsanalyse für den gesamten Kanton.

Das vergangene Jahr war auch durch die Umsetzung eines gewichtigen Projekts geprägt: die Umsetzung des Datenschutzgesetzes. In Absprache mit dem SoA haben sich alle Institutionen mobilisiert, um eine gemeinsame Lösung zu finden und ihre Kräfte zu bündeln, insbesondere durch den Beizug einer auf diesen Bereich spezialisierten Anwältin. Diese komplexe und aufwendige Arbeit wird 2026 fortgesetzt.

Der Präsident der CPES bedankt sich herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Solidarität und den guten Austausch während des ganzen Jahres. Sein Dank gilt auch den Mitgliedern der Vorstände, der BKAD, dem SoA und INFRI für ihre Zusammenarbeit und ihr Engagement.

Emmanuel Batoz
Präsident

Mitglieder

  • Flos Carmeli 
  • Institut St-Joseph du Guintzet
  • Centre scolaire de Villars-Vert
  • Centre éducatif et pédagogique CEP
  • Classes d’enseignement spécialisé de la Gruyère CENSG
  • Clos Fleuri
  • Home-Ecole Romand Les Buissonnets
  • Schulheim Les Buissonnets
  • Service éducatif itinérant sei-Fribourg Les Buissonnets
  • Les Peupliers
  • Carré d’As CESL/G
  • Centre thérapeutique de jour CTJ
  • Tagesklinik für Kinder, Freiburg